Ein letztes Mal, schrieb ich Achill: In unsrer Baumhaus – ohne sie – nur diesen stillen Nachmittag, der guten, schönen Zeiten wegen: Komm! Er zögerte, doch kam und lächelte (die prallgefüllte Schale war mein Trick): Du kennst mich gut! Wie könnte wer den honigsüßen Kirschen widerstehen: Ich habe sie für dich gepflückt: Und damit hast du wohl getan! Er aß mit Gier! Und meine Hoffnung wuchs, dass er mit vollem Mund von Edith sprechen würde; dass ihm ein Kern dabei im Halse stecken bliebe: Was so (weit schneller als erträumt) geschah! Und wurdest puterrot, Achill, und deine Augen, Herrlicher, sie traten aus dem Kopf, sieh zu: Zur Tatenlosigkeit verdammt, sah ich den Kampf, der mir gefiel, und dessen Ausgang sicher war: Dein Blick (vor Toresschluss!) galt mir, nicht Edith: Dir: Mein Weg zu ihr sei frei: Achill! Dich hätte ich besiegt!
Lucien
misanthrop
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Jenny on Holiday
Quicksand Heart
Pacemaker
Transgressive
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FLESH
JONATHAN CAPE LONDON
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Chant d’oiseau
COLLECTION PRIVÉE/PIERRE, Paris, 2025
