Urs

Mich ekelt die selbstgefällige Fäulnis der Wörter. Schon komisch, wie herrlich im Gegensatz dazu die Sprachlosigkeit klingt. Im Geäst ihrer Wellen versteckt sich ein Wort, das meiner Stimme bislang entging. Ich staune. Was bleibt mir auch anderes übrig. Ich schreibe. Ich atme. Nur laufe ich nicht mehr davon. Von deinen Lippen allein, heißt es doch,… Urs weiterlesen