Urs

Mich ekelt die selbstgefällige Fäulnis der Wörter. Schon komisch, wie herrlich im Gegensatz dazu die Sprachlosigkeit klingt. Im Geäst ihrer Wellen versteckt sich ein Wort, das meiner Stimme bislang entging. Ich staune. Was bleibt mir auch anderes übrig. Ich schreibe. Ich atme. Nur laufe ich nicht mehr davon. Von deinen Lippen allein, heißt es doch,… Urs weiterlesen

Lukas

Bin ich verrückt. Keine Dummheiten. Jetzt. Ich träume mich nicht von der Stelle. Ich höre dich atmen. Zum Zerreißen gespannt. Ich blicke dir nach. Mensch, du schaffst mich. Ein würziger Schlag in die Fresse hilft mir zurück auf die Spur. Gottseibeiuns. Nochmal. Darin bin ich geübt. Was der Teufel mich fortlaufend aufmerksam lehrt, nennt sich… Lukas weiterlesen

Hendrik

Das Gröbste liegt hinter mir. Das Entscheidende kommt. Die Schatten der Verlassenen lösen sich ab. Von nun an trage ich die Verantwortung. Der Morgen ist dunkel und kühl. Ich laufe entspannt. Etwas zwischen den Fichten dahinten erwidert meine Bewegungen. Das Kichern der träumenden Schwäne treibt über dem See. Der Nebel steigt auf. Ich entlarve den… Hendrik weiterlesen