Urs

Mich ekelt die selbstgefällige Fäulnis der Wörter. Schon komisch, wie herrlich im Gegensatz dazu die Sprachlosigkeit klingt. Im Geäst ihrer Wellen versteckt sich ein Wort, das meiner Stimme bislang entging. Ich staune. Was bleibt mir auch anderes übrig. Ich schreibe. Ich atme. Nur laufe ich nicht mehr davon. Von deinen Lippen allein, heißt es doch,… Urs weiterlesen

Hendrik

Das Gröbste liegt hinter mir. Das Entscheidende kommt. Die Schatten der Verlassenen lösen sich ab. Von nun an trage ich die Verantwortung. Der Morgen ist dunkel und kühl. Ich laufe entspannt. Etwas zwischen den Fichten dahinten erwidert meine Bewegungen. Das Kichern der träumenden Schwäne treibt über dem See. Der Nebel steigt auf. Ich entlarve den… Hendrik weiterlesen

Lars

Regeln müsste ich annehmen, um sie brechen zu wollen. Das wäre ein kleinlicher Umgang mit Gott. Die Lage gestaltet sich einfach. Ich bade in Ratlosigkeit. Stelle fest, dass ich bin, weil du mir dein Leben erzählst, indem meine offene Hand deinen Körper entlangstreicht. Wie könnte ich dabei ins Grübeln geraten. Du machst deine Sache, wie… Lars weiterlesen