Spleen de Cologne

Aber ja, Libertin; Dir vertrau’ ich doch längst; selbst wenn Du uns Zeit raubst; trotzig schwankst, brav erwägst; ich bereite das Lager, lege fürsorglich nach; obwohl mich Dein Zaudern unumwunden bedrückt, mir den Nacken verspannt. Also echt. Muss das sein. An seidenem Faden. Knopf auf Spitz. Immerfort. Diese herrische Hassliebe Gier&Geduld. Wie’s in garstigen Strömen,… Spleen de Cologne weiterlesen

Katzenjammer

Solche Scheusale finden dich immer. Na klar. Das liegt in den Genen; der Vererbung entspringt’s; hat das mit den Säften; drallen Düsen zu tun. Zigaretten! Sofort! Nicht weiter gedacht! Zumal dieser hirnfreie Kaffee zu dünn; deine Sehnsucht zu groß war; jede Hoffnung Fiktion; wie’s selbst die Verdauung zum Sitzstreik bewegt, das macht sich in stinkfaulem… Katzenjammer weiterlesen

Feiertag. Zwei.

Wenn sich des Nachts zu dir auf der Parkbank verstohlen ein Unbekannter gesellt, dann plaudert’s sich offen, gelassen belebt, weil weder euch Zukunft noch Vergangenheit hemmt. Also werde ich heute, ab heute, mein Leser, auch Dir dann & wann ein Geheimnis verraten. Nicht ganz vielleicht so, so wie Du es erhoffst. Doch vernehmlich geoutet habe… Feiertag. Zwei. weiterlesen