Phönix.

Peter R. Pollmann - 'Phönix.'
Und die verfehlte Seele. Kleiner Mann.

Das kenne ich. Das Wort. Zu gut. Das hat mein Daddy, lieber Daddy, oft gespielt. Mit mir. So gern. So fabelhaft. Ich glaubte ihm. So fest. Daran. Damit auch er mir glauben musste. Meister. Wie ich Dir. Und meine Mama. Scheues Blut. Sie hielt den Mund. Ihr Schweigen trug das Leben mit sich weg. Und die verfehlte Seele. Kleiner Mann. Sie hat sich da. Im Keller da. Gefunden. Da. Verliebt in Bach. Ins Asthma. In den Tod. Das schreibe ich. Weil Du mir schriebst: ‚Vertrauen. Das beginnt im Schmerz.‘

Peter R. Pollmann
Dornröschen hat Hunger.
Der Krimi bleibt. Schwul.
Prosa – 162 Seiten

Musik
Johann Sebastian Bach
Cellosuite Nr. 2
‚I. Prélude‘
Bruno Philippe
harmonia mundi

Art
Samuel Jessurum de Mesquita
‚Die Sonnenblume‘
Holzschnitt
privat collection

SoundCloud, Twitter & YouTube (HD)

Von Peter R. Pollmann

Dichter, Rezitator & Sprechlehrer. Videomacher. (Steinbock. Gay. Single.) Lebt in Köln.