Marquis.

Peter R. Pollmann - 'Marquis.'
'Und deine Bluttat. Mörder. Dieses Messer.'

Wahnsinn. Das alles. Aladin. Die Lust nach dir. Nach deiner Seele. Deinem Körper. Deinen Küssen. Und diese Bitternis. Und meine Liebe. Freund. Und die Geschichten. Die im Schatten dort. Da in der langen Ecke. Du. Da lauert Missbrauch. Missbrauch. Mein Marquis. Und deine Bluttat. Mörder. Dieses Messer. Das uns begleiten wird. Wie deine Worte. Viel zu viele. Die ich mit dir teile. Und für immer teilen werde. Es ist nicht deine Schuld. Ist unser Glück. Allein. Das alles aufzuschreiben. Und aufs Neue zu durchforsten. Müssen. Zu durchleben. Dürfen. Und nie vergessen. Können. Und nie vergeben. Wollen. Das ist die Antwort. Du. Sie macht mich stark. Wir tragen sie. Gemeinsam. Hand in Hand. Was bleibt uns sonst. Das überwältigt mich. Und dich. Das können wir nicht fassen. In dieser Einsamkeit. Die einfach keine Grenzen kennt. Sich selbst genügt. Und alles weiß. Und alles ausspricht. Jedermann. In ihrer Wut. In all dem Schmerz. Glaubt sie an uns. So wie wir ihr. Macht. Ohnmacht. Eros. Tod. Gewalt. Das heißt. Erwachen. Sein. Was uns bezwingt. Entfacht.

Peter R. Pollmann
Dornröschen hat Hunger.
Der Krimi bleibt. Schwul.
Prosa – 162 Seiten

Musik
Easy Living
‚I’m Making Believe‘
Ella Fitzgerald
Joe Pass
Original Jazz Classics

Art
Katsushika Hokusai
‚Weibliche Welle‘
Gemälde auf Holz
The Sumida Hokusai Museum

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Von Peter R. Pollmann

Dichter, Rezitator & Sprechlehrer. Videomacher. (Steinbock. Gay. Single.) Lebt in Köln.