Vögel.

Peter R. Pollmann - 'Vögel.'
'Das ist ein gutes Zeichen. Wirklich. Erde.'

Und das gelobte Land. Wie Schnee. Wie Lava. Deine Lippen. Es ist die Botschaft eines Toten. Milch und Honig. Da im Wind. Unsagbar fern. Das Blatt kennt keinen Namen. Weck mich nicht auf. Noch nicht. Die weite Reise. Sie war schön. Kein Wunder. Sie hat mich müd gemacht. Ich bin erschöpft. Erschlagen. Leer. Die stummen. Vielen. Rätselhaften Treppen, Höfe und Paläste. Freies Feld. Noch tappe ich im Dunklen. So wie das Schlagen deiner Fäuste. Mach dir nichts vor. Ich will den Tag nicht mehr heraufbeschwören. Müssen. Weiter. Träumen. Nach dir Ausschau halten. Weck mich nicht auf. Ich bitte dich. Rühr mich nicht an. Noch nicht. Es ist so früh. Und all die Untertanen, Gaffer, Leugner, die mich brennen sehen. Weinen. Sie werden ihre Augen vor dem Glück verschließen. Uns. So hell. So hell. Ich fürchte mich. Du bist. Mein erster Kuss. Das ist ein gutes Zeichen. Wirklich. Erde. Weck mich nicht auf. Erzähl mir nichts. Noch nicht. Noch bin ich wach. Ich weiß. Hellwach. Die ganze Zeit. So lange wach. Weck mich nicht auf. Ich bitte dich. Noch nicht.

Musik
Easy Living
‚The Days Of Wine And Roses‘
Ella Fitzgerald
Joe Pass
Original Jazz Classics

Art
Edvard Munch
‚Tod und Leben‘
Öl auf Leinwand
Nunch Museum

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Von Peter R. Pollmann

Dichter, Blogger, Videomacher, Rezitator & Sprechlehrer.