Die Herzkönigin

Das biegen wir hin. Wir maggeln uns durch. Sei ruhig, mein Gewissen. Mach Platz. Geschmeidig. Beschickert. Die Geste ein Fluss. Kein Wort überhebt sich. Besonnen. Erprobt. Wir scheuchen die Altlast. Entwischen dem Spruch. Verraten’s genüsslich. Im Sprung. Über Nacht. Wie trostreich. Wie fürsorglich. Ausgeheckt. O. Krass leugnen. Bewässern. Was Unrast bekämpft. Im Übermaß unseres irdischen Glücks. Erreime ich mir mein Geschick. Das tut weh. Wie all das den Platzhalter umtreibt; verkrampft. Zum Glück sind die Schlauberger feiger als ich. Ein Hochamt der Furcht. Meiner Aufrichtigkeit. So reibt’s sich die Hände. Vor mir und der Welt. Selbst wenn’s – hin & weg – meine Habgier entstellt.

Sämtliche Figuren der Rubrik ‚Gerüchtehalber. Verpeilt.‘ sind frei erfunden. Alle Ähnlichkeiten mit Lebenden, Verstorbenen und kommenden Generationsrepäsentant*innen sind deshalb rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Tageslosung, 03. Juni 2020

(zuckersüß, gut vermummt)

Vom Brunnen her stinkt’s: Rauscht die Hose ins Korn: So vertrau Deinem Dünkel: Den verschaukelt Dir nix. – “Gotcha!”

Von Peter R. Pollmann

Freischaffender Dichter, Blogger, Rezitator und Sprechlehrer. 'Das Geheimnis der Wörter bleibt ihre Gravitation. Wir treiben es hier wie die Karnickel, Herr Doktor.'