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High fives

Volljährig. Slim fit.

Sämtliche Pflichten – also bis auf die letzte – stur zu Papier gebracht; aufgescheucht, eingesackt; unbekümmert erledigt; flugs abgehakt. Schluss. Mein Zeugnis enttarnt. Meine Rüstung versetzt. Die heulende Zugnummer Second hand steht. Höchste Zeit. Sieh mich an. Nach verschärfterer Liga zu greifen: High fives!

Zunächst aber wird mich, gemeinsam mit Dir, ein gerüttelt Maß Wiesen- & Waldbad verwöhnen. Dann kommt mir zur Feier des Tages erprobt ein Lachsbrötchen, knusprig; mit Ei auf den Tisch. Mein Glas Möhrensaft. Zwiebeln. Rote Beete. Rosinen. Die Nüsse geknackt. Wohl bekomm’s. Denn nach meinem Schläfchen, so gespannt wie gelöst, da wird mich verdächtig Bachs Messe h-moll des brünstigen Tages erinnern, hör zu, als vor gut fünfzig Jahren diese Irrfahrt begann.

Am Abend. Die Taube. Heißt. Hercule Poirot. Zum x-ten mal Hubbard, Dragomiroff, McQueen; rein rätselhaft unscharf, Ingrid Bergman, verdammt, die Gretalein Ohlsson ihren Oscar – den dritten – verdankt. Ersetzt selbstverständlich die Synchronfassung nicht den bissigen Urtext, das gestochene Einst. Nun, so ist das ja immer. Nein, das ändert sich: Jetzt! Gute Nacht. Ab ins Bett. Einmal mehr. Feiertag.